Wildblütenhonig, Sirup und Likör zusammen an einem Tag herstellen

Sonnenblumenblüten
Sonnenblumenblüten

Zutaten: Blüten von einheimischen Wildkräutern, Blumen und Gehölzen, Zucker oder Gelierzucker, Wasser, Zitrone, Wodka oder Korn

Jetzt ist es wieder Zeit, die man nicht verstreichen lassen sollte um essbare Blüten von unseren einheimischen Pflanzen zu sammeln. In den kommenden Wochen wird es Schlag auf Schlag gehen und die Blüten der Blumen, Kräuter und Bäume erstrahlen in der Sonne.

Nicht nur wegen des Aromas sondern auch der heilwirksamen Inhaltsstoffe lohnt es sich, ein paar Schraubgläschen und eine Flasche aus möglichst dunklem Glas mit diesen Honig, Sirup und Likör selber zu machen. Es ist zu empfehlen, alles gleich an einem Tag zu produzieren.

Löwenzahnhonig und Holunderblütensirup sind die am weit verbreitesten Rezepte. Doch auch mit den Blüten von Gänseblümchen, Gundermann, Veilchen, Weissdorn, Linden, Rotklee, roter und weisser Taubnessel, Goldnessel, Kornblumen, Flieder, Zitronenmelisse, Spitz- und Breitwegerich, Lavendel, Knoblauchraute, Apfel, Echter Jasmin, Rosen, Hornveilchen, Sonnenblumen, Schlüsselblumen, Malven, Hibiskus oder Kapuzinerkresse sollte einmal zur Abwechslung zum klassischen Bienenhonig experimentiert werden. Wildblütenhonig, Sirup und Likör zusammen an einem Tag herstellen weiterlesen

Linzer Torte: traditionelles Gebäck auf vegane Art

Zutaten: Weizenmehl, gemahlene Nüsse/Mandeln, Zucker, vegane Butter/Margarine, Himbeer- oder Johannisbeer-Gelee/Marmelade, Zimt, Vanille, Zitrone

Linzer Torte
Linzer Torte
Ein leckerer Rezept-Vorschlag ohne Ei und tierische Produkte aus Kuhmilch für die bevorstehenden Osterfeiertage.

Das Backen einer Linzer Torte ist nicht aufwändig. Um ein bestes Ergebnis zu erhalten, ist eine Vorausplanung notwendig, denn der Mürbeteig muss eine längere Zeit im Kühlen ruhen, am besten ein paar Tage. Kurzentschlossene können natürlich diese Torte noch am gleichen Tag backen, aber den Teig für ein paar Stunden im Kühlschrank lagern.

Das Merkmal der beliebten Linzer Torte – die schon längst ihren festen Platz in der internationalen Küche erobert hat – ist die runde Form, ein Teig, der je zur Hälfte aus Getreidemehl und Nuss- oder Mandelmehl besteht, dieser wird mit Konfitüre aus Roten Johannis- oder Himbeeren bestrichen und anschliessend mit Gitterstreifen aus Mürbeteig belegt. Linzer Torte: traditionelles Gebäck auf vegane Art weiterlesen

Vegane Müsli-Riegel: selbst hergestellte Snacks in zahllosen Kombinationen

Zutaten: Getreide, Früchte, Nüsse, Wasser oder vegane Milch, Öl, Saft

Müsli ist ein Sammelbegriff für eine gesunde Mahlzeit, die schnell mit rohen, möglichst naturbelassenen Zutaten zusammengestellt wird.

Dazu gehören weiche, vorbereitete Getreide wie Hafer-, Dinkel-, Reisflocken und nach Belieben gepuffte Körner wie Amaranth, Mais, Reis als wichtige Basis.

Der andere Teil sind getrocknete oder frische Früchte und Nüsse.

Mit Milch oder Wasser vermischt hat Müsli vor allem als Frühstück oder als Zwischenmahlzeit schon längst dem klassischen Brötchen oder Kuchen den Rang abgelaufen und fehlt in der Gastronomie an keinem morgendlichen Bufett.

Riegel aus Müsli werden als gesunde Alternative zu anderen Snacks von den kommerziellen Herstellern angepriesen. Doch ein Blick auf die Inhaltsstoffe der Verpackung zeigt unnötige Zutaten, die man sich ersparen sollte. Vor allem sind diese Functional Food-Produkte noch mit zusätzlichen, sehr umstrittenen industriell hergestellten Vitaminen und Mineralstoffen, Zucker, künstlichen Süssstoffen sowie oftmals mit Farbstoffen und suchterzeugenden Geschmacksverstärkern angereichert. Vegane Müsli-Riegel: selbst hergestellte Snacks in zahllosen Kombinationen weiterlesen

Veganes Ostermilchbrot mit Krone aus Mandelkrokant

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Zutaten: Mehl, vegane Milch (Soja-, Haferflocken- oder Cashewkern-Milch), Hefe (frisch oder Trockenhefe), vegane Margarine oder Butter, Rosinen oder Sultaninen, Orangeat, Zironat, Zucker, Salz und Mandeln

Heute werden überlieferte festliche Traditionen oftmals als altbacken geschmäht. Mit dem Versuch, vor den Freunden und Bekannten möglichst cool und dem Zeistgeist entsprechend zu wirken, werden alte Rezepte zu den Feiertagen als zu einfaltslos abgetan und durch exotische Kreationen ersetzt um Weltläufigkeit zu demonstrieren.

Man kann jede Wette eingehen, dass der Besuch im Elternhaus zu den Feiertagen immer verlockend ist, vor allem wenn Speisen auf den Tisch kommen, die Erinnerungen aus den Kindertagen hervorrufen. „Wie bei Muttern zu Hause“ ist stets als dickes Lob anerkennend gemeint.

Bekommt man Besuch aus dem Ausland und wird nach typischen deutschen Rezepten gefragt, bestehen die Antworten zumeist eben genau aus diesen traditionellen Speisen (und nicht jenen der modernen internationalen Küche, die durchaus auch ihre unbestrittenen Vorzüge aufzuweisen hat). Und dazu gehört das Osterbrot, ursprünglich ein Gericht, das nach Ende der religiösen Fastenzeit gebacken wurde und vor allem im Süden und Osten Europas in den unterschiedlichsten Variationen weit verbreitet ist.

Dieses süsse Milchbrot schmeckt natürlich immer, zu jeder Jahrezeit und wir stellen dieses einfache Rezept heute hier vor – ergänzt mit einem kleinen Extra-Highlight. In den meisten Gegenden wird der Teig hierzulande vor dem Backen zu einem attraktiven Zopf geflochten. Wem das zu aufwändig ist, kann natürlich eine Kastenform benutzen und den Laib darin backen.

Die angebene Menge der Zutaten reicht für mehr als nur einen Zopf bzw. Brot. Sie kann in entsprechendem Verhältnis reduziert werden. Wir sind der Meinung, wenn man schon den Aufwand betreibt, lohnt es sich gleich zwei oder drei zu backen. So hat man zu Ostern einen kleinen Vorrat oder ein attraktives Mitbringsel als Geschenk, gepaart mit einem Strauss Osterglocken, parat. Veganes Ostermilchbrot mit Krone aus Mandelkrokant weiterlesen